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Agenda

  • 15.06.2012
    20:00 bis 22:15

    SVP Sessionsapéro

    Rückblick auf die Sommersession 2012 von SVP Kanton Schaffhausen

    Rückblick auf die Sommersession mit Nationalrat Thomas Hurter und Ständerat Hannes Germann. Ein feiner Apéro rundet diesen interessanten Abend ab.

  • 30.06.2012
    09:00 bis 12:00

    SVP-Kandidatentag

    Wahlveranstaltung von SVP Kanton Schaffhausen

    Kandidatentag mit Präsentation Wahlprogramm und Rhetorik-Schulung

  • 28.09.2012
    20:00 bis 22:15

    SVP Sessionsapéro

    Rückblick auf die Herbstsession 2012 von SVP Kanton Schaffhausen

    Rückblick auf die Herbstsession 2012 mit Nationalrat Thomas Hurter und Ständerat Hannes Germann in der Rathauslaube, Schaffhausen. Stellen Sie fragen und diskutieren Sie mit! Im Anschluss wird ein Apéro offeriert.

  • 23.10.2012
    20:15 bis 22:15

    Parteiversammlung

    von SVP Stadt Schaffhausen

    Abstimmungsempfehlungen für die Vorlagen vom 25. November 2012

  • 14.12.2012
    20:00 bis 22:15

    SVP Sessionsapéro

    Rückblick auf die Wintersession 2012 von SVP Kanton Schaffhausen

    Rückblick auf die Wintersession 2012 mit Nationalrat Thomas Hurter und Ständerat Hannes Germann im Haus der Wirtschaft, Schaffhausen. Ein Apéro rundet diesen interessanten Abend ab.

Wieviel Museum braucht Schaffhausen?

Der Stadtrat beabsichtigt das Museum zu Allerheiligen in den nächsten fünf Jahren gemeinsam mit der ihr nahe stehenden Sturzenegger Stiftung mit 14 Mio. Franken zu sanieren und zu erneuern.

28.05.2005 von Daniel Preisig

Der Stadtrat beabsichtigt das Museum zu Allerheiligen in den nächsten fünf Jahren gemeinsam mit der ihr nahe stehenden Sturzenegger Stiftung mit 14 Mio. Franken zu sanieren und zu erneuern. Dazu hat er dem Grossen Stadtrat eine entsprechende Vorlage unterbreitet, aus der hervorgeht, dass die Stadt davon rund die Hälfte der Kosten wird tragen müssen. Das Stimmvolk wird letztlich seinen Segen zu einem Grossteil dieser Investitionen geben müssen, doch bevor es soweit ist, wird diese Vorlage in einer Spezialkommission des Grossen Stadtrates in den kommenden Monaten vorberaten, bevor dann allenfalls der Grosse Stadtrat selbst dieses Geschäft zu Handen der Volksabstimmung verabschieden wird.

Ins Museum ist in den vergangenen Jahren bereits sehr viel Geld geflossen, obwohl die Besucherzahlen seit Jahren rückläufig sind. Wir sind uns natürlich bewusst, dass das Schaffhauser Museum kein Einzelfall ist, aber gerade deshalb erhofft sich die SVP/JSVP/EDU-Fraktion dass sich die vorberatende Kommission insbesondere in der Eintretensdebatte kritisch mit der Thematik Museum auseinandersetzt. Wie viel Museum braucht Schaffhausen überhaupt? Was machen Museen andernorts anders, um dem Interessensschwund zu begegnen? Genau so wie in allen anderen Lebensbereichen, haben sich die Interessen der heutigen Generation gewandelt. Es stellt sich die Frage, ob ein Allspartenmuseum überhaupt noch zeitgemäss ist. Wäre nicht eine Konzentration auf weniger Themen sinnvoller? Es ist wichtig, dass wenn wir schon weiter so viel Geld investieren, dass das Museum auch wieder grössere Beachtung findet. Uns fehlt schlicht ein Konzept für die Zukunft. Schenkt man zudem den grössten Befürwortern von Museen Glauben, so gehören Museumsbesuche zur Pflicht eines jeden Schulpflichtigen, damit sie sich mit der Geschichte ihrer Vorfahren auseinandersetzen können. Bildung ist primär Kantonssache, warum also nicht den Kanton im Bereich Museum in die Verantwortung ziehen? Wir erwarten deshalb auch, dass in der Kommissionsarbeit der Frage nachgegangen wird, was es für den Regierungsrat des Kantons bedeuten würde, wenn die Stadt das Museum aufgibt. Ist der Kanton dann allenfalls bereit in die Bresche zu springen und wenn nicht, warum nicht. Nach unserer Auffassung trägt ein Museum, so wie es heute in Schaffhausen zu finden ist, zur touristischen Attraktivität unserer Region relativ wenig bei. Warum sich also nicht auch Gedanken darüber machen, die Innenhülle der Museumsanlagen einer – wenn auch nur teilweisen - anderweitigen Nutzung zuzuführen? Dieser Mut, neue Wege zu überlegen und zu beschreiten würde der Stadt sogar bestimmt viel Beachtung in der ganzen Schweiz und je nach Idee sogar noch darüber hinaus eintragen.

Die SVP/JSVP/EDU-Fraktion hofft deshalb, dass sich die Mitglieder der Spezialkommission über alle Parteigrenzen hinweg diesen Fragen durchaus kritisch, aber offen stellen werden.