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Erhard Meister verlässt die Regierung – ein Dank dem scheidenden Magistraten der SVP des Kantons Schaffhausen

Nach zehnjährigem Wirken in der Schaffhauser Regierung verlässt unser geschätzter und allseits beliebter Volkswirtschaftsdirektor per Ende 2010 die politische Bühne.

28.12.2010 von Mariano Fioretti

Nach zehnjährigem Wirken in der Schaffhauser Regierung verlässt unser geschätzter und allseits beliebter Volkswirtschaftsdirektor per Ende 2010 die politische Bühne.

Nach zehnjährigem Wirken in der Schaffhauser Regierung verlässt unser geschätzter und allseits beliebter Volkswirtschaftsdirektor per Ende 2010 die politische Bühne. Im Jahre 2000 wählte das Schaffhauser Stimmvolk auf Vorschlag der SVP Dr. Erhard Meister als Nachfolger von Regierungsrat und Volkswirtschaftsdirektor Hans-Jörg Kunz mit einer hohen Stimmenzahl in die Regierung. Die Kandidatur von Erhard Meister war für unsere Partei ein wahrer Glücksfall. Er passte in jeder Hinsicht in das Anforderungsprofil eines Regierungsrates – aber mehr noch – er war die ideale Person für das Amt des Volkswirtschaftsdirektors. Einerseits brachte er breite Erfahrung als Mitglied der Geschäftsleitung einer Forschungsanstalt und andererseits politisches Wissen aus der Praxis als Gemeindepräsident und Finanzreferent seiner Heimatgemeinde Merishausen mit.

 

Während seiner erfolgreichen Tätigkeit als Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartements und als Regierungsvertreter im Vorstand der Schaffhauser Kantonalbank seien an dieser Stelle nur einige wichtige „Stationen“ erwähnt:

 

Der Kanton Schaffhausen hat in den letzten 10 Jahren grosse Fortschritte gemacht.

Als wichtige Faktoren sind die gute zielgerichtete Arbeit der Regierung und auch der Verwaltung sowie das Zusammenwirken von Regierung und Parlament zu erwähnen. So wurden die strategischen Ziele und Massnahmen ab 2001 konsequent umgesetzt. Ein Blick auf den finanziellen Spielraum zeigt, daß substanzielle Mehreinnahmen durch Neuansiedlungen von Firmen und von mehr als 3000 steuerzahlenden Konsumenten und investitionswilligen natürlichen und juristischen Personen generiert wurden. Bei der Umsetzung des Wirtschaftsförderungsgesetzes war Erhard Meister an vorderster Front massgeblich beteiligt. Er verstand es ausgezeichnet, das Profil unseres Kantons als „Top-Wirtschaftsstandort“ zu schärfen und auch entsprechende Massnahmen mit einer gewissen Hartnäckigkeit einzuleiten und durchzusetzen. Erwähnt seien beispielsweise die Umsetzung der Ausbauprojekte ansässiger Firmen, Wohnortmarketing, Gesetz zur Tourismusförderung, Imagekampagne Junge Berufsleute und Familie und natürlich seine Geburtshilfe beim Blauburgunderland und den Impulsen für das Weinerlebnis.

 

Erhard Meister hielt auch immer die Kontaktpflege zu Verbänden, Institutionen und nicht zuletzt zu den Gemeinden aufrecht und intensivierte sie. Auch „heisse Eisen“ packte er gelegentlich mit etwas gedämpftem Humor an. Ich erinnere mich noch gut an die „Ostereier-Aktion“ bezüglich der Gemeindefusionen – aber auch hier darf er mit Stolz auf Erfolge hinweisen. Auch die Anpassung der Justiz-Gesetzgebung hat er mit Pragmatismus vorangetrieben und umgesetzt, immer nach dem Grundsatz „es sei schliesslich im Interesse der Allgemeinheit und zum Wohle unserer Bürger“. Erhard Meister war auch „Meister“ in der Mediation – also in der Bewältigung von Konflikten zwischen Gemeinden, Bürgern und Unternehmen. Er hat Beschwerden von besorgten Bürgern über Behörden und Verwaltung immer mit Fingerspitzengefühl und grosser Kompetenz ernst genommen und Lösungen zugeführt. Seine Türen, ja gelegentlich auch seine Fenster, waren immer offen!

 

Die SVP des Kantons Schaffhausen ist stolz auf den scheidenden Regierungsrat und dankt ihm für seinen unermüdlichen grossen Einsatz zum Wohle des Standes Schaffhausen. Dank gebührt unserem Parteimitglied auch für den Einsatz und das Mitwirken in den Parteigremien auf allen Stufen. Wir danken ihm, dass wir auch künftig auf seine Ratschläge und Mithilfe in der SVP des Kantons Schaffhausen als „Alt-Meister“ zählen dürfen. Gute Gesundheit, viele erholsame Stunden in Garten, Feld und Wald und nicht zuletzt beim Reiten, seien ihm herzlich gewünscht.

 

SVP Kantonalpräsident

 

Werner Bolli