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Fachkompetenz spielte leider nicht die entscheidende Rolle

Der SP-Fraktionschef Urs Tanner verschweigt zwei wichtige Punkte.

03.11.2016 von Edgar Zehnder

Die Macht steht im Vordergrund - Fachwissen ist zweitrangig!

Die Macht steht im Vordergrund - Fachwissen ist zweitrangig!

Im Artikel ‚aus den Parteien‘ vom 9. März unterstellt SP-Fraktionschef Urs Tanner der SVP Grossstadtratsfraktion pietätlose Machtspiele. Leider verschweigt der linke Fraktionschef zwei wesentliche Punkte: 1. Es gilt zu erwähnen, dass unser Fraktionschef Hermann Schlatter, Experte in Rechnungslegung und Controlling, im Herbst 2012 ausdrücklich zugunsten von Peter Möller auf das GPK-Präsidium verzichtet hat. Dafür hat ihm Urs Tanner sogar speziell gedankt; dies ist im Protokoll der Fraktionspräsidentenkonferenz vom 27.11.2012 entsprechend festgehalten. Nicht abgesprochen wurde, was geschieht, wenn eine ausserordentliche Ersatzwahl vorzunehmen ist, auch das immer wieder ins Spiel gebrachte Gentlemen-Agreement unter den Parteien ist nicht aktenkundig festgehalten.

2. Zwei Tage nach dem plötzlichen Tod von Peter Möller rief Fraktionschef Urs Tanner unser GPK-Mitglied Her-mann Schlatter an und sagte: „Du bist ja GPK-Vize“ und er - Tanner - könnte sich damit einverstanden erklären, wenn Schlatter für den Rest des Jahres das GPK-Präsidium übernehmen würde. Diesen Vorschlag hat Tanner zuvor mit seiner Fraktion nicht abgesprochen, und das verschweigt er nun in seinem Artikel, denn es war die SP/JUSO-Fraktion, welche ihn zurückgepfiffen hat. Da fragen wir uns nun schon, warum jetzt so auf dieses nicht protokollierte Gentlemen-Agreement gepocht wird, wenn es selbst für Tanner, kurz nach dem Tod von Peter Möller, opportun gewesen wäre, wenn Schlatter für den Rest der Amtsperiode das GPK-Präsidium übernommen hätte.

Sind es doch Machtspiele, welche die SP dazu getrieben hat, dieses Amt zu bekleiden? Fachwissen kann es ja wohl nicht sein.