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SVP Vortragsabend war ein Grosserfolg!

Peter Regli Divisionär, a.D., ehemaliger Chef des Schweizer Geheimdienstes, hielt ein Referat mit dem Titel: " Ist die Schweiz in Gefahr oder droht der Schweiz Terror".

12.01.2011 von Mariano Fioretti

SVP Vortragsabend 2011

v.l.n.r. Parteisekretär, Mariano Fioretti, Divisionär a.D., Peter Regli, Polizeikommandant, Kurt Blöchlinger, Parteipräsident, Werner Bolli

Die SVP des Kantons Schaffhausen konnte für den Vortragsabend 2011 einen hochkarätigen Referenten gewinnen. Herr Peter Regli, Divisionär a.D., ehemaliger Chef des Schweizer Geheimdienstes, hielt ein Referat mit dem Titel: „Ist die Schweiz in Gefahr oder droht der Schweiz Terror“. Das Thema ist in der heutigen Zeit so aktuell, dass es über 60 Gäste ins Haus der Wirtschaft lockte. Der Vortrag war sehr fundiert und mit Fakten unterlegt, so dass den Zuhörerinnen und Zuhörern auf eindrückliche Art und Weise die möglichen Gefahren aufgezeigt wurden.

Auf Einladung von Parteipräsident Werner Bolli haben sich über 60 Personen im Haus der Wirtschaft auf dem Herrenacker eingefunden. Die Zollmusik Schaffhausen begrüsste die Gäste mit ihrer wunderschönen musikalischen Begleitung. Werner Bolli begrüsste im Namen der SVP Schaffhausen und bedankte sich für die grossartige Unterstützung bei den vergangenen Wahlen. Dank der treuen Wählerschaft konnte die SVP zur wählerstärksten Sektion der Schweiz werden, wofür er sich noch einmal herzlich bedanken wollte. Die SVP Vertreter in Bern werden mit aller Kraft für eine neutrale, eigenständige, selbstbestimmende und unabhängige Schweiz kämpfen. Die SVP steht zu ihrem Versprechen und das wird sie erneut in den nächsten vier Jahren unter Beweis stellen.

Werner Bolli übergab das Wort Herrn Peter Regli, Divisionär a.D. Er machte zuerst einmal auf die Lage in Europa und den Finanzmärkten aufmerksam. Ein eindrückliches Bild zeigte Backsteine, die umzufallen drohten, doch Peter Regli verriet noch nichts darüber, sonder sagte, dass wir uns das Bild vor Augen halten sollten. Weiter ging es mit den Unruhen im islamischen Krisenbogen und dieser zieht sich von Marokko über Ägypten bis zum Iran. Die einen Diktatoren sind nicht mehr an der Macht, doch aus dem erhofften Frühling ist eher ein Herbst geworden. Informationen werden als Waffe eingesetzt, und dafür musste man nur die Propagandabeiträge auf gewissen Nachrichtensendern verfolgen. Dies sei eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Hinzu kommt auch das Problem mit den Fliegerabwehr-Lenkwaffen, die aus Libyen verschwunden sind. Diese können eine sehr akute und grosse Gefahr werden, denn damit könnte man nicht nur militärische Maschinen beschiessen. Die Gefahren lauern, wie es die Vergangenheit aufzeigte, nicht nur im Ausland, in vielen Fällen wurden Terrorzellen aufgedeckt, deren Mitglieder einen europäischen oder amerikanischen Pass und einen aus einem arabischen Land besitzen. So können sie ungehindert reisen und werden nicht erfasst. Die Zuwanderung und Immigration sei laut Regli ein nicht zu unterschätzendes Problem mit enormen negativen Folgen. Doch man müsse nicht immer soweit gehen, denn in der Schweiz sollte man nur einmal die 1. Mai Demonstrationen oder Umzüge des schwarzen Blocks betrachten. Diese wiesen ein sehr grosses Gewaltpotential auf. Motiviert von Ideologien, die den Kapitalismus überwinden und den Rechtsstaat abschaffen wollen. Diese Gefahren seien nicht zu unterschätzen, denn diese Kräfte wollen ebenfalls die Armee abschaffen, die bei grossen Unruhen beigezogen werden könnten. Die nationale Sicherheit sei in Gefahr, denn die 24-Stunden Spassgesellschaft kenne keine

Gesetze und nehme keine Rücksicht auf die Gesellschaft. Via modernste Kommunikationsmittel können sich in wenigen Stunden extreme Gefahrenherde entwickeln und diese sind der Polizei immer einen Schritt voraus und bringen sie an ihre Kapazitätsgrenzen. Die Schweiz ist sehr gut beraten, wenn sie auf die wichtigen Säulen wie; Nachrichtendienste, Polizei, Grenzwachtkorps, Justiz, Armee, Blaulichtorganisationen und Bevölkerungsschutz setzt.

Um die nationale Sicherheit sichern zu können, sollte man auch das Undenkbare denken, um so die möglichen Gefahren früh erkennen zu können. Doch dazu braucht es eine seriöse Analyse und vor allem die Unterstützung aus der Politik, denn was geschieht, wenn das Undenkbare eintrifft, sind wir dann darauf vorbereitet? Die Zuhörerinnen und Zuhörer schütteln die Köpfe. Wie soll die nationale Sicherheit gewährleistet werden, wenn man die Mittel nicht spricht oder das Geld lieber bei unseren drohenden Nachbarn und schein Freunden einsetzt? Die Schweiz kann wegen ihrem guten Wirtschaftsplatz, Finanzplatz, Denkplatz, Lebensraum, Goldreserven, etc. für die anderen Länder von grosser Bedeutung werden und deshalb muss die nationale Sicherheit von nationalem Interesse sein.

Das Referat endete mit einem symbolischen Bild und zwar einem fünfer Pferdegespann, welches abwärts fährt. Dem Referenten wäre es lieber, wenn da noch einige Pferde mehr ziehen würden und die Kutsche wieder sicher über den Berg kommt.

Werner Bolli bedankte sich beim Referenten. Der anschliessende gemütliche Apéro über und dieser rundete den sehr interessanten Abend ab.

SVP des Kantons Schaffhausen

Mariano Fioretti

Parteisekretär