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Neue Wege in Abfallentsorgung der Strasse entlang

Kleine Anfrage vom 08.01.2012

Kantonsrat, von Markus Müller

Die illegale Abfallentsorgung den Strassen entlang nimmt, subjektiv empfunden, zu. Dies kann zwei Gründe haben. Entweder wird tatsächlich mehr Abfall so entsorgt und aus dem Auto geworfen, oder aber der Abfall wird weniger häufig eingesammelt. Einerseits sind es vereinzelt ganze Abfallsäcke und andrerseits sind es sehr häufig einzelne Gegenstände des täglichen Lebens vom Papiernastuch bis zur Getränkedose. Gerade letztere stellt ein grosses Problem dar für die Nutzung der den Strassen anliegenden Wiesen und Ackerflächen. Zum einen ist es sehr unhygienisch, schlicht eine Sauerei, zum anderen ist es sehr gefahrlieh für die Tierhaltung. So werden etwa Getränkedosen oder Flaschen durch die Erntemaschinen zerkleinert und gelangen als spitze und scharfe Fremdkörper in Heu- und Siloballen. Tiere ziehen sich grosse und sehr schmerzhafte Verletzungen zu und müssen im Extremfall notgeschlachtet oder abgetan werden.

Ich bitte den Regierungsrat um die Beantwortung folgender Fragen:

1. Ist der Eindruck richtig, dass das einsammeln von Abfällen den Kantonsstrassen entlang reduziert wurde?

2. Welche Bussen werden erhoben wennjemand beim wegwerfen von Abfall beobachtet wird und können diese allenfalls drastisch erhöht werden? Beispiel USA mit 500 Dollar.

3. Ist dem Regierungsrat das in den USA seit den achtziger Jahren sehr erfolgreiche und effiziente Modell "Adopt a Highway" bekannt? Beispiel New York: http://nvc.go' /dotlhtmllfranchise/adopthwy.html

4. Wäre, sollte der Kanton tatsächlich nicht mehr in der Lage sein für die Sauberkeit der Strassenränder zu sorgen, ein ähnliches System denkbar im

Kanton Schaffhausen?

5. Gibt es Möglichkeiten, Betreiber von Anlagen wo Autofahrer anhalten und aussteigen wie Bancomat, Post, Parkplätze vor Läden und Behördengebäuden, etc. zu verpflichten Abfallkübel aufzustellen wie es etwa Tankstellen tun?