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„KSD“ – Das Informatikunternehmen von Kanton und Stadt ohne strategische Weitsicht!

Kleine Anfrage vom 02.10.2021

Kantonsrat, von Walter Hotz

Sehr geehrter Herr Regierungspräsident,

Sehr geehrte Frau Regierungsrätin,

Sehr geehrte Herren Regierungsräte

Mehrmals wurde durch die Finanzkontrolle (FIKO), im Kantonsrat und in den Medien auf grosse Missstände* beim Informatikunternehmen (KSD) hingewiesen. Mitglieder des KSD Fachausschusses weisen jegliche Kritik an der Führungsstruktur von sich, in dem sie Vorwürfe als „Absurd“ oder „Ich wurde abgeblockt“ von sich weisen (AZ 14.01.2021). Es zeigt sich, dass dem Unternehmen KSD die strategische Weitsicht und diverse Compliance-Themen völlig fremd sind (schlechter Ruf bei Kunden, keine Führungskultur, vernachlässigte interne (Control)-Systeme, Personalentwicklung usf.).

Ich bitte deshalb den Regierungsrat um Beantwortung folgender Fragen:

1. Wird inskünftig eine Geldflussrechnung erstellt?

2. Wie ist es dazu gekommen, dass Abschreibungen nachweislich falsch verbucht worden sind?

3. Wie ist es dazu gekommen, dass Aufwände aus dem Jahr 2019 erst in der Erfolgsrechnung im Jahr 2020 verbucht worden sind?

4. Welche Auswirkung hat die Unklarheit über das angesprochene Darlehen von CHF 2,5 Millionen auf die Vermögensposition der KSD?

5. Wie wird sichergestellt, dass inskünftig die Rechnungslegung korrekt erfolgt?

6. Muss auch inskünftig mit „versagten“ Prüfungsurteilen durch die FIKO gerechnet werden?

7. Welche Massnahmen gedenkt der Fachausschuss zu ergreifen, um inskünftig korrekte Rechnungen zu gewährleisten?

Für Ihre umgehende Antwort danke ich Ihnen im Voraus bestens.